Naturpark Falkenstein-Schwarzau im Gebirge
Das Gebiet rund um den 1.011 Meter hohen Falkenstein, wurde 1972 zum Naturpark und zum Naturschutzgebiet und 1980 schließlich zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
Knapp ein Drittel der niederösterreichischen Landesfläche ist als Schutzgebiet ausgewiesen - ein Zeichen dafür, dass Naturschutz einen hohen Stellenwert in Niederösterreich hat.
Die unter Schutz gestellten Gebiete unterliegen verschiedenen Bestimmungen und fallen in unterschiedliche Schutzkategorien. Wenn Gebiete unter Schutz gestellt werden, bedeutet dies aber nicht automatisch, dass sie nicht betreten werden dürfen. Manche Schutzgebiete laden dazu ein, die Natur bei geführten lehrreichen Touren oder bei der Mitarbeit an Pflegeeinsätzen zu erleben. Auch sportliche Aktivitäten wie Wandern, Laufen, Rad fahren oder Bootfahren sind möglich, wenn man sich an die jeweiligen Regeln des Schutzgebietes hält.
Finden Sie ein Schutzgebiet in Ihrer Nähe und lassen Sie sich von der niederösterreichischen Natur verzaubern.
Das Gebiet rund um den 1.011 Meter hohen Falkenstein, wurde 1972 zum Naturpark und zum Naturschutzgebiet und 1980 schließlich zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
Der Name des im Jahre 1974 gegründeten Naturparks stammt von den Föhren, die auf dem Kalksteinboden gedeihen und in deren unmittelbarer Nähe – auf der Perchtoldsdorfer Heide - der europäische Ziesel beheimatet ist.
Rund um das Stift Geras im nordöstlichen Waldviertel, erstreckt sich der 1968 gegründete Naturpark Geras. Er ist geprägt durch eine idyllische Teichlandschaft, mit strukturierten landwirtschaftlich genutzten Flächen und hohem Mischwaldanteil.
1989 wurde der Naturpark Heidenreichsteiner Moor gegründet. Das Herzstück des Naturparks bildet das große Hochmoor nahe der Stadt Heidenreichstein im nordwestlichen Waldviertel.
Im Jahr 2000 wurde im nordwestlichen Waldviertel, nahe der Granitstadt Schrems, der Naturpark Schremser Hochmoor eröffnet. Die schöne, stille Moorlandschaft des Naturparks lädt zu interessanten Erkundungen ein.
Weithin sichtbar erhebt sich in den Wiener Alpen die 1.132 m hohe Hohe Wand. Ein Teil des Kalk-Inselberges, mit seinem 8 km langen, bewaldeten Hochplateau steht seit 1969 als Naturpark unter besonderem Schutz.
Der Naturpark Jauerling-Wachau verbindet die UNESCO-Weltkulturerbe-Region Wachau und das südliche Waldviertel. Herzstück ist der 960 m hohe Jauerling, auch "Dach der Donau" genannt. Von hier reicht der Blick weit über Weinterrassen, Wiesen, Wälder und die Donau.
Wo das Weinviertel in die Flusslandschaft des Kamps übergeht, laden Weingärten und Wälder zum Verweilen ein. Flussauen, Waldhänge, Wasser und Wein sind die prägenden Elemente des 1986 gegründeten Naturparks.
Etwa 36 km nördlich von Wien befindet sich die Region „Leiser Berge“. Sie beherbergt inmitten des Landschaftsschutzgebiets Leiser Berge eine uralte Kulturlandschaft und den 1970 gegründeten Naturpark „Leiser Berge“.
Die ausgedehnten Laubwälder, Wiesen und Alleen im heute noch ummauerten, ehemaligen Klosterareal „St. Anna in der Wüste“ wurden 1986 u.a. auf Grund des alten, erhaltenswerten Baumbestands zum Naturpark erklärt.
Ein ausgedehntes Waldgebiet am Westrand des Waldviertler Hochlandes zwischen Bad Großpertholz und Karlstift ist die Heimat des 1987 gegründeten Naturparks Nordwald.
Rund um den 1.893 Meter hohen Ötscher, das Wahrzeichen des Mostviertels, entstand 1970 der größte Naturpark Niederösterreichs. Was Naturgenießer und Bergabenteurer gleichermaßen beeindruckt, ist die ursprüngliche Natur - das Wechselspiel aus bizarr geformten Felsen, tiefen Schluchten, Wasserfällen, Höhlen, ruhigen Wäldern, Almen, Seen und herrlichen Aussichtspunkten.
1975 wurde der Naturpark Purkersdorf Sandstein-Wienerwald gegründet. In diesem Naturpark am Stadtrand von Wien findet man unberührte Waldlandschaften mit über 200 Jahre alten Buchen.
In den Wiener Alpen, mit Blick auf das Schneeberg-Massiv, erstreckt sich der 1978 eröffnete Naturpark Sierningtal- Flatzer Wand. Vom Tal des Sierningbaches steigt die sanfte, waldreiche Landschaft bis zum fast 900 m hohen Gösing an. Die offenen Flächen sind reich an Obstkulturen, Hecken und seltenen Pflanzenarten.
Das Gebiet wurde 1987 zum Landschaftsschutzgebiet und zum Naturpark erklärt. Der Naturpark, der neben offenen Weideflächen von Mischwäldern geprägt ist, bietet eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenlebensräumen.
Das Gebiet steht seit 2008 unter Naturschutz und ist Teil des Biosphärenparkes Wienerwald.
Dieses Gebiet ist eines von drei Naturschutzgebieten an der March und wurde 1985 gegründet. Die ehemaligen Mäanderschlingen sind heute vom Fluss abgetrennt und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.
Die Berge bei Hainburg an der Donau sind die letzten Ausläufer der Kleinen Karpaten. Der Hundsheimer Berg erreicht immerhin eine Höhe von 480 Metern. Das Naturschutzgebiet besteht seit 1965 und zeichnet sich durch eine überaus reichhaltige Insektenfauna aus.