Lurch des Jahres 2014: Die Gelbbauchunke
Mit der Wahl wird eine bedrohte und durch Aussehen und Verhalten ungewöhnliche Amphibienart in den Blickpunkt gerückt.
Mit der Wahl wird eine bedrohte und durch Aussehen und Verhalten ungewöhnliche Amphibienart in den Blickpunkt gerückt.
Mit der Ernennung des Gewöhnlichen Teufelsabbisses (Succisa pratensis) zur Blume des Jahres 2015 für Österreich will der Naturschutzbund Österreich diese attraktive, blau blühende Wiesenblume und ihren bedrohten Lebensraum in den Blickpunkt der Öffentlichkeit bringen.
Das Umweltministerium und das Kuratorium Wald und wollen mit der Wahl der Weißtanne (Abies alba) auf die ökologischen und ökonomischen Potenziale, sowie auf die Gefährdung der heimischen Nadelbaumart hinweisen.
Die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) ist die einzige heimische Schildkröte und gilt in ganz Europa als gefährdet. Sie wurde vom Naturschutzbund Österreich, dem Tiergarten Schönbrunn und der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie zum Reptil des Jahres 2015 gekürt.
Der Feldhase (Lepus europaeus) war früher weit verbreitet, aber sein Bestand geht stark zurück. Um darauf hinzuweisen, wurde der Feldhase zum Tier des Jahres 2015 gewählt.
Der Safrangelbe Weichsporling (Hapalopilus croceus) ist aufgrund seiner Größe und Färbung sehr auffällig und kaum zu übersehen. Doch es gibt in Österreich nur ganz wenige Funde, drei davon im Lainzer Tiergarten und weitere im Burgenland. Die Population des Safrangelben Weichsporlings ist weitgehend isoliert.
BatLife Europe besteht aus über 30 Partnerorganisationen, die den Abendsegler (Nyctalus noctula) als Fledermaus des Jahres 2016/2017 ausgewählt haben. Er zählt zu den größten heimischen Fledermausarten und steht nun verstärkt im Fokus von Schutzprojekten und Öffentlichkeitsarbeit.
Kugelspringer gehören zur Familie der Springschwänze oder Collembolen. Sie kommen im Boden in unglaublich großer Anzahl vor. Bis zu 200.000 Individuen bevölkern einen Quadratmeter, wenn die Lebensbedingungen passen. Springschwänze tragen wesentlich zur Bodenfruchtbarkeit und zur Humusbildung bei.
Die Konusspinne (Cyclosa conica) gehört zur Familie der Radnetzspinnen, die weltweit mit über 3.000 Arten vertreten ist. In Europa leben 131 Arten. Die Konusspinne kommt in ganz Europa vor und ist noch sehr häufig.
Der schwarz-gelbe Feuersalamander (Salamandra salamandra salamandra) wurde heuer zum Lurch des Jahres ernannt. Noch ist er europaweit verbreitet, aber in vielen Regionen gehen die Bestände zurück. In Österreich gilt das „Regenmandl“ – wie der Feuersalamander auch genannt wird – bereits als gefährdete Amphibienart.
Mit dieser Sorte sollen stellvertretend alle gefährdeten Obstsorten ins Rampenlicht gerückt werden. Streuobstbestände sind vielfältige und wertvolle Elemente der heimischen Kulturlandschaft.
Esel gehören seit Jahrtausenden zu den treuesten Nutztieren des Menschen. Der Österreichisch-Ungarische Weiße Barockesel wurde von ARCHE Austria zum Nutztier des Jahres 2017 gekürt.
Die Spalten-Kreuzspinne wurde von der Arachnologischen Gesellschaft zur Spinne des Jahres 2017 gekürt. Sie kommt in ganz Europa noch häufig vor und gilt daher als nicht gefährdet.
Der Sumpf-Bovist bildet weiße, glatte kugelförmige oder birnenförmige Fruchtkörper.
Der Wolf (Canis lupus) ist die Stammform unserer Haushunde und wurde zum Tier des Jahres 2017 gewählt. Er ist ein soziales und intelligentes Rudeltier, das in Österreich seit dem 19. Jahrhundert als ausgerottet galt - seit letztem Jahr lebt allerdings wieder eine Wolfsfamilie in Niederösterreich.
Die Große Teichmuschel (Anodonta cygnea) ist eine Süßwassermuschel und kann bis zu 26 cm groß werden. Durch ihre Filtriertätigkeit hat sie große Bedeutung für den Gewässerhaushalt. Sie ist heute stark bedroht.
Die Weibchen der Fettspinne legen 50 bis 100 pinkfarbene Eier.
Im Gegensatz zu ihrem Namenspatron hat die Skorpionsfliege keinen Giftstachel.