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Wo darf ich im Naturland baden?

Das Baden ist grundsätzlich überall erlaubt, ausgenommen sind jedoch Gewässer in Schutzgebieten oder auf Privatgrund.

Füsse im wasser

Niederösterreichische Gewässer bieten jede Menge Badespass und Abkühlung.

Niederösterreichs Landschaft ist durchzogen von einer Vielzahl von Bächen und Flüssen. Für alle, die nicht ins Freibad wollen, gibt es im wasserreichen Niederösterreich genügend naturnahe Ausweichmöglichkeiten.

In Schutzgebieten geht die Natur vor

Im österreichischen Wasserrechtsgesetz gibt es den Begriff des Gemeingebrauchs, womit die Nutzung von öffentlichen Gewässern unter bestimmten Voraussetzungen ausdrücklich erlaubt ist. Dazu zählt unter anderem auch das Baden. Gesonderte Regelungen gibt es für Naturschutzgebiete. So ist in den 71 niederösterreichischen Naturschutzgebieten grundsätzlich jeder Eingriff verboten. In vielen Gebieten ist zwar das Betreten auf den dafür bestimmten Wegen erlaubt. Baden ist hingegen nicht gestattet. Zu beachten ist auch, dass bei Gewässern in Privatbesitz das Betreten und Baden nur in Absprache mit dem Grundbesitzer erlaubt ist.

Baden mit Respekt vor der Natur

Auch natürliche Gewässer außerhalb von Schutzgebieten dienen einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum. Um Störungen zu vermeiden, sollten nur ausgewiesene Badeplätze genutzt und Verbotsschilder beachtet werden. Neben Erlaufsee und Lunzer See gibt es zahlreiche weitere Badeseen und Teiche, wo Baden erlaubt ist: beispielsweise die drei Auseen in Blindenmarkt bei Amstetten, das Tullner Strandbad, den Ottensteiner Stausee im Waldviertel oder den Ratzersdorfer See in unmittelbarer Nähe der Landeshauptstadt St. Pölten.

Das Baden in der Donau hat eine lange Tradition

Naturbelassene Sand- oder Kiesstrände gibt es in der Wachau bei Aggsbach-Dorf, Weißenkirchen und Schönbühel. Seichtes Wasser und geringe Strömung bieten die Donauabschnitte bei Ardagger und Greifenstein. Wer den Charme der Jahrhundertwende spüren will, sollte ins Strombad Kritzendorf fahren, in dem bereits seit dem Jahr 1903 Sommerfrischler Abkühlung suchen.

Ysperklamm

Die Ysperklamm im Waldviertel bietet Wasserspektakel und Urwaldkulisse.

Schwimmen in der einzigartigen Natur der Donau-Auen

Auch im Nationalpark Donau-Auen stehen für sonnenhungrige Badegäste mehrere gekennzeichnete Naturbadeplätze und für das Baden freigegebene Uferbereiche zur Verfügung. Alle anderen Abschnitte der Donau und Gewässer der Au sind ausschließlich für Fauna und Flora vorgesehen. Das Baden würde eine massive Störung bedeuten und ist daher nicht gestattet. Eine ähnliche Regelung gilt auch für den Nationalpark Thayatal.

Badespaß mit Abkühlung inklusive

Seit vielen Jahrhunderten zum Baden genutzt wird auch der Kamp. Viele Buchten, die landschaftliche Schönheit und nicht zuletzt das rot-weiß gestrichene, hölzerne Badehaus in Plank laden zum Verweilen ein. Zum Schwimmen eignet sich auch die Ybbs. Ein Geheimtipp ist Hollenstein mit seinem historischen Badeplatz, einer großen Liegewiese und der Möglichkeit, mit „Sautrögen” den Fluss zu erkunden. An der Erlauf lädt das naturbelassene Flussbad in Purgstall am Beginn der wildromantischen Erlaufschlucht zur Abkühlung bei erfrischenden 17 Grad ein.

Vorsicht mit Lagerfeuer

Ein zünftiges Feuer nach dem erfrischenden Bad ist zwar verlockend. Doch besonders bei Trockenheit können offene Flammen schnell zum Problem werden. Beim Entzünden von Lagerfeuern sind daher mehrere Regeln einzuhalten. Das Feuer machen im Wald ist grundsätzlich verboten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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Bitte beantworten Sie folgende Gewinnfrage

Darf ich in einem öffentlichen Gewässer baden?



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