Landschaftsschutzgebiet Leithagebirge

Das Landschaftsschutzgebiet Leithagebirge liegt an der Grenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland. Es wurde 1983 beschlossen. Im Gebiet liegt der Naturpark Mannersdorf Wüste, gleich angrenzend im Burgenland liegt der Naturpark Leithagebirge Neusiedlersee.

Das Landschaftsschutzgebiet Leithagebirge wird von ausgedehnten Laubwäldern mit altem Baumbestand, Wiesen und zum Teil alten Alleen gekennzeichnet.

Short Facts

Größe: 803 ha
Schutzgebietsstatus: Landschaftsschutzgebiet
Bezirk: Bruck an der Leitha
Highlight: Alte Laubbaumbestände


Am Rande des Wiener Beckens gelegen bildet das Leithagebirge als Ausläufer der Alpen eine Verbindung zu den Karparten im Norden. Der Gebirgsrücken ist stark bewaldet. Laubbäume, wie Eichen, Hainbuchen und Rotbuchen sind vorherrschend. Geologisch besteht das Leithagebirge aus Gneis und Glimmerschiefer mit darüberliegendem Kalkstein, dem Leithakalk.

Das Landschaftsschutzgebiet wird von ausgedehnten Laubwäldern mit altem Baumbestand, Wiesen und zum Teil alten Alleen gekennzeichnet. Das Leithagebirge birgt neben einer mitteleuropäischen Fauna auch viele wärmeliebende Tierarten, wie den Siebenschläfer, die Haselmaus, die Schlingnatter, die Äskulapnatter und die Smaragdeidechse. Die meisten im Leithagebirge vorkommenden Insekten sind an Eichen gebunden: Eichenschwärmer, Eichenspinner und Eichenzipfelfalter sowie zahlreiche Käferarten.

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