Europaschutzgebiet Pielachtal

Das Europaschutzgebiet Pielachtal liegt südwestlich der niederösterreichischen Hauptstadt St. Pölten und wurde 2008 nach der Vogelschutz-Richtlinie beschlossen.

Die Pielach bietet mit den angrenzenden Hangwäldern gute Brutmöglichkeiten für den Schwarzstorch, welcher auf große, ungestörte Waldgebiete in Verbindung mit integrierten Bachläufen angewiesen ist.

Short Facts

Größe: 1.026 ha Vogelschutz
Schutzgebietsstatus: Europaschutzgebiet
Bezirk: Melk, St. Pölten
Highlight: Eisvogel


Der mit Abstand bedeutenste Huchenbestand Niederösterreichs ist in der Pielach erhalten. Speziell der Unterlauf der Pielach ist zudem eines der dichtest besiedeltsten Brutgebiete des Eisvogels. Die Pielach bietet mit den angrenzenden Hangwäldern gute Brutmöglichkeiten für den Schwarzstorch, welcher auf große, ungestörte Waldgebiete in Verbindung mit integrierten Bachläufen angewiesen ist.

Weitere Bewohner dieses Gebietes sind Silberreiher, Weißstorch, Wespenbussard, Uhu, Mittelspecht, Neuntöter und Blutspecht. Vorrangiges Ziel des Europaschutzgebiets ist es, die ungestörten Waldgebiete in Verbindung mit dem natürlichen Flusslauf zu erhalten.

Europaschutzgebiete werden auch Natura 2000-Gebiete genannt.

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