Baum des Jahres 2014: Die Rotbuche

Häufigste heimische Laubbaumart ist besonders im Wienerwald verbreitet.

Rotbuche - Blatt und Galle

Die Rotbuche ist ein wärmeliebender Laubbaum und ist die am häufigsten vorkommende Baumart im Wienerwald. In den natürlichen Waldgesellschaften des Waldviertels, sowie im Voralpengebiet im südlichen Niederösterreich ist die Buche ein wesentlicher Mischwaldpartner. Der Vorteil von Laubmischwäldern gegenüber den reinen Fichtenbeständen, die häufig Wirtschaftswälder dominieren, liegt auch in der besseren Rotte der Laubblätter. Das wirkt sich positiv auf die Böden aus.

Die Buche wächst in Höhenlagen zwischen 500 und 1.500 Metern und erreicht Wuchshöhen von bis zu 30 Metern. Der Durchmesser des Stammes kann bis zu zwei Meter betragen und der Baum bis zu 300 Jahre alt werden. Ihren Namen erhielt die Rotbuche aufgrund ihres leicht rötlich schimmernden Holzes. Das Holz der Rotbuche findet sowohl als Möbelholz als auch im Innenausbau und in der Viskoseproduktion Anwendung.

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