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1. Regionales Stakeholdertreffen im INTERREG Europe Projekt „BiodIvErSe“

Beim INTERREG-Projekt „BiodIvErSe“ in St. Pölten diskutierten Fachleute innovative, biodiversitätsfreundliche Photovoltaik-Lösungen für Gemeinden und Landwirtschaft.

Regionale Stakeholdergruppe des Interreg-Projektes "BiodIvErSe" posiert im Büro St. Pölten der eNu vor einem PV-Panel mit Förderlogo.
1. Regionales Stakeholdergruppentreffen des INTERREG Europe Projekts „BiodIVErSe“ in St. Pölten, Niederösterreich.

Am 19. Februar 2026 fand das erste regionale Stakeholdertreffen des INTERREG Europe Projekts „BiodIvErSe“ in den Seminarräumlichkeiten der eNu in St. Pölten, Niederösterreich, statt. Rund 13 externe TeilnehmerInnen waren der Einladung gefolgt. 

Internationales Know-how für vielfältige PV-Anlagen

Die eNu ist seit 2025 Partner im EU-Projekt „BiodIvErSe“, welches sich um die naturverträgliche Energiewende dreht. Im Rahmen des Projekts arbeiten 10 Partnerorganisationen an der Weiterentwicklung innovativer, biodiversitätsfreundlicher PV-Anlagen in allen teilnehmenden Regionen. Der internationale Erfahrungsaustausch steigert das Wissen zu diesem Thema und dient damit der Qualität, Effizienz und langfristigen Erfolg von Umsetzungsprojekten.

Regionale Stakeholdergruppe für die naturverträgliche Energiewende

Eines der wichtigsten Elemente dieses Interreg-Projekts ist die Einrichtung einer regionalen Stakeholdergruppe, um das gewonnene Wissen weiterzugeben sowie die eigenen Erfahrungen auf lokaler Ebene zu diskutieren. VertreterInnen aus den Bereichen Verwaltung, Forschung, Landwirtschaft, Naturschutz und Energie trafen sich in der eNu, um darüber zu diskutieren, wie die Naturverträglichkeit sowie die Multifunktionalität von PV-Anlagen gestärkt werden kann. Darüber hinaus wurden mögliche Beratungsansätze für Gemeinden diskutiert, die in der Energiewende eine wesentliche Rolle spielen.  

Erneuerbare Energiewende ist Notwendigkeit für alle

Das Treffen zeigte, dass seitens der Stakeholder hohes Interesse zu diesem Thema besteht. Es stand für alle TeilnehmerInnen klar außer Frage, dass die Erneuerbare Energiewende eine Notwendigkeit ist. Nur das „wie“ beschäftigte die TeilnehmerInnen. Dabei geht es z.B. bei Interessenskonflikten bei der Landnutzung nicht nur darum, den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. In vielen Fällen dient Agri – PV beziehungsweise Vino – PV ganz klar der Effizienz- und Qualitätssteigerung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen.  Einig war man sich auch, dass es ein großes Potenzial gibt, das Bewusstsein um innovative, multifunktionale und naturfreundliche PV-Anlagen zu steigern.