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Sonnenstrom trifft Beerenanbau: Zweites NÖ Stakeholdertreffen im Rahmen von BiodIvErSe

Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in eine Agri-PV-Beerenanlage in Bodensdorf und diskutierten Wege zu einer biodiversitätsfreundlichen Energiewende.

Wichtige Stakeholder der naturverträglichen Energiewende in NÖ posieren unter der PV-Anlage mit Beerenkultur.
Wurzer's Agri-PV-Anlage zeigt vorbildhaft, wie Beerenanbau und Stromerzeugung auf derselben Fläche funktionieren können.

Wie lassen sich Sonnenstrom, Landwirtschaft und Biodiversität verbinden? Diese Frage stand am 14. September 2026 beim zweiten NÖ Stakeholdertreffen des INTERREG-Europe-Projekts „BiodIvErSe“ im Mittelpunkt. Rund 13 Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Forschung, Landwirtschaft, Naturschutz und Energie kamen dazu in Bodensdorf bei Wieselburg zusammen.

Praxisnahe Einblicke bot die Agri-PV-Beerenanlage von Wurzer’s Genuss- und Erlebnishof. Markus Wurzer führte durch die Anlage und erläuterte, wie Beerenanbau und Stromerzeugung auf derselben Fläche zusammenspielen.
 

Himbeeren in einer näheren Aufnahme unter einer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage.
Neben Himbeeren kann bei Wurzer's Genuss- und Erlebnishof auch noch Heidel- und Brombeeren unter der PV-Anlage pflücken.

Im anschließenden fachlichen Austausch ging es um aktuelle Projektergebnisse von BiodIvErSe und neue Empfehlungen für biodiversitätsfreundliche PV-Anlagen. Niederösterreich setzt mit dem eNu-Pilotprojekt „PV-Sonneninseln“ und entsprechenden Maßnahmen im Klima- und Energieplan 2026–2030 wichtige Impulse. Ebenso wurden weitere Empfehlungen der Technologieplattform Photovoltaik Österreich und des Umweltbundesamtes diskutiert Die Teilnehmenden waren sich einig: Die Erkenntnisse sollen stärker in Entscheidungsgremien einfließen und die naturverträgliche Energiewende voranbringen.

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