Zwei Naturräume von Weltklasse-Format

Das grenzüberschreitende Projekt Alpen-Karpaten Fluss Korridor soll den Zustand der Fließgewässer verbessern.

Altarm im Nationalpark Donau-Auen

Die Karpaten sind ein rund 1.300 Kilometer langer Gebirgszug, der sich vom nördlichen Wiener Becken über die Slowakei, Polen, die Ukraine und Rumänien bis nach Serbien erstreckt. Gemeinsam mit den Alpen gehören die Karpaten zu den wichtigsten Naturräumen in Europa.

Das Projekt Alpen-Karpaten Flusskorridor widmet sich dem Schutz und der Entwicklung eines Lebensraumverbundes der Flüsse in diesem Gebiet. Damit sollen die Biotope der an das Wasser gebundenen Lebewesen besser miteinander vernetzt werden.

Ziel ist die Verbesserung der Lebensraumqualität

Dafür werden grenzübergreifende Schutz- und Pflegekonzepte für ausgewählte Fließgewässer im Wienerwald, in den Donau-Auen, an der March und im Zahorie-Tiefland im Nordwesten der Slowakei erstellt. Revitalisierungen und die Entfernung von Regulierungen sollen mithelfen, den ökologischen Zustand von Gewässern wie Schwechat, Fischa und Rudava zu verbessern. Kleinflächige Artenschutzmaßnahmen kommen seltenen Arten wie Würfelnatter, Eisvogel, Nase oder dem Ukrainischen Bachneunauge zu Gute.

Das Projekt im Rahmen des Programmes INTERREG V-A Slowakei-Österreich steht unter der Leitung der Nationalpark Donau-Auen GmbH. Unter den zahlreichen Partnern finden sich unter anderem die Österreichischen Bundesforste, viadonau, die Stadt Fischamend, der Schwechater Wasserverband, das slowakische Umweltministerium und der regionale Naturschutzverband Bratislava (BROZ).

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