Mopsfledermaus

Die Mopsfledermaus braucht natürliche Wälder oder naturnahe Gärten und Hecken.  Sie wurde von Batlife Europe zur Fledermaus des Jahres 2020 gekürt.

Mopsfledermaus

Die Mopsfledermaus braucht natürliche Wälder oder naturnahe Gärten und Hecken. Sie wurde von der Koordinierungsstelle für Fledermausschutz zur Fledermaus des Jahres 2020 gekürt.

Beschreibung & Bestimmungsmerkmale

  • wissenschaftliche Bezeichnung Barbastella barbastellus
  • Größe bis zu 5,5 cm, Spannweite bis 29 cm
  • Gewicht bis 13 g
  • Fellfärbung fast schwarz
  • Unterseite dunkelgrau
  • mopsartige Schnauze, die der Art den Namen gibt
  • kann aufgrund des schmalen Maules nur kleine Insekten fressen
  • ernährt sich von Mücken, Käfern und Nachtfaltern

Besonderheit

Die Mopsfledermaus ist sehr standorttreu. Die Entfernungen zwischen Sommer- und Winterquartieren liegen deutlich unter 40 Kilometer.

Lebensweise & Lebensraum

  • in ganz Europa und im Mittelmeerraum verbreitet
  • in Österreich in allen Bundesländern vertreten
  • vorzugsweise in Wäldern oder in Waldnähe
  • jagt ausschließlich in der Nacht in Wäldern
  • Sommerquartiere in Baumhöhlen oder Rindenspalten, aber auch an Gebäuden (z.B.: hinter Fensterläden)
  • Winterquartiere in Höhlen oder Kellern werden erst bei starkem Frost bezogen
  • in Niederösterreich noch relativ weit verbreitet

Was noch interessant ist

Die Mopsfledermaus kann bis zu 18 Jahre alt werden. Sie ist sehr resistent gegenüber Kälte. Mopsfledermäuse nehmen auch gerne Ersatzquartiere an.

Schutzstatus

Die Mopsfledermaus wird in der Roten Liste für Österreich als gefährdet" (VU) eingestuft. In der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) wird sie als besonders geschützte Art geführt (Anhang II & IV).