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Großer Rosenkäfer

Der Große Rosenkäfer ist ein auffälliger, heimischer Blatthornkäfer. Er ist ein wertvoller Bewohner naturnaher Lebensräume. Durch seine Lebensweise im Totholz trägt er zum Abbau von abgestorbenen Pflanzenresten und damit zum Erhalt natürlicher Kreisläufe bei. 

Der Große Rosenkäfer lebt in alten Bäumen und ist auf Blütenpflanzen wie Rosen, Doldenblütlern und Holunder zu beobachten.

Beschreibung & Bestimmungsmerkmale

  • wissenschaftliche Bezeichnung Protaetia speciosissima
  • Größe 22 bis 30Millimeter
  • größter heimischer Rosenkäfer
  • auffällig glänzende, metallisch grüne bis goldgrüne Färbung
  • kräftiger, ovaler Körperbau
  • Flügeldecken mit kleinen weißen Flecken oder Linien
  • gehört zur Familie der Blatthornkäfer
  • sehr guter Flieger: Die häutigen Hinterflügel werden unter den geschlossenen Flügeldecken seitlich herausgeschoben

Besonderheit

Der Große Rosenkäfer ist ein typischer Bewohner alter Bäume und naturnaher Wälder. Seine Entwicklung ist eng an Totholz gebunden. Damit ist er ein wichtiger Hinweis auf strukturreiche Lebensräume und den ökologischen Wert alter Baumriesen.

Lebensraum & Lebensweise

  • von Mai bis August zu beobachten
  • bevorzugt sonnige Waldränder, Streuobstwiesen, Parks und alte Baumbestände
  • lebt häufig in alten Laubbäumen mit Mulmhöhlen
  • Weibchen legen ihre Eier in morsches Holz, Baumhöhlen oder Kompost mit hohem Holzanteil
  • Larven entwickeln sich über mehrere Jahre im vermoderten Holz und ernähren sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial 
  • erwachsene Käfer ernähren sich von Blütenpollen, Nektar, Baumsäften und reifen Früchten
  • besucht unter anderem Rosen, Holunder und Doldenblütler
  • überwintert als Larve oder erwachsener Käfer im Holz
  • durch Verlust alter Baumbestände und Totholz eher selten geworden 

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