Alternative Finanzierungsmodelle
Naturschutz in der Landwirtschaft
Angesichts knapper werdender Ressourcen sowohl in der Landwirtschaft als auch im Naturschutz wird es immer wichtiger, neben den klassischen Förderinstrumenten der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und der Naturschutzförderungen der Bundesländer auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu finden, um Naturschutz in der Landwirtschaft zu unterstützen. Ergänzende Finanzierungswege werden zunehmend notwendig, um nachhaltige und biodiversitätsfördernde Maßnahmen langfristig breitenwirksam umsetzen zu können.
Alternative Fördermodelle wie private Investitionen („nature credits“, „carbon credits“, „grüne Anleihen“), Umweltzertifikate, regionale Programme oder Kooperationen mit Naturschutzorganisationen oder dem Handel können zusätzliche Anreize für Landwirtinnen und Landwirte schaffen, nachhaltig zu wirtschaften und so aktiv und bewusst zum Natur-, Umwelt- und Klimaschutz beizutragen.
In der Veranstaltung wird über alternative Möglichkeiten zur monetären Unterstützung landwirtschaftlicher Betriebe, die besondere Umwelt- und Klimaleistungen erbringen, diskutiert. Ideen wie etwa die Kooperation mit privaten Investoren oder Stiftungen, Wertschöpfungsmöglichkeiten durch die Erbringung von Ökosystemleistungen, oder eine Abgeltung für die Erhaltung der artenreichen Kulturlandschaft durch den Tourismus und/oder Gemeinden werden erörtert, Herausforderungen und Chancen bei der Umsetzung diskutiert, um praxisnahe und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Zielgruppen: Privatpersonen, GemeindevertreterInnen, MultiplikatorInnen, Betriebe
Termin/e: Dienstag, 15.09.2026, 10.00 bis 15.30 Uhr im Kalender eintragen
Ort:
Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg
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Weitere Informationen und Anmeldung
Netzwerk Zukunftsraum Land
office@zukunftsraumland.at
https://www.zukunftsraumland.at/