Vereinsreise Slowenien

VERANSTALTUNG in Wien

Samstag, 07.09.2019 bis Samstag, 14.09.2019

Die Vereinsreise des Naturschutzbund NÖ findet heuer vom 7. bis 14. September statt und führt uns nach Slowenien. Dr. Andreas Hantschk wird die Reise leiten.

Slowenien bedeckt in etwa die gleiche Fläche wie das Bundesland Niederösterreich, was seine landschaftliche und biologische Vielfalt anlangt, übertrifft es dieses jedoch deutlich. Mit ein (tröstlicher) Grund dafür ist, dass Slowenien mit etwas weniger als 50 km Küstenlinie Anteil an der Adria und somit am Mittelmeer und seiner Lebewelt hat. Kulturhistorisch ist das „Küstenland“ sowohl von der Republik Venedig als auch von der Österr.-Ung. Monarchie geprägt, eine feine Mischung, die sich beispielsweise in der Architektur des reizenden Städchens Piran (ital. Pirano) oder in Grandhotels und Villen im mondänen Portoroz (ital. Portorosso) offenbart. Die nahen Salinen von Secovlje haben sich zu einem internationalen Hotspot der Vogelbeobachtung gemausert.

Über dem kleinen Land thront der alles überragende Berg Triglav („Dreikopf“), mit 2864 m der höchste Berg Sloweniens (und Ex-Jugoslawiens), dem der in Görz geborene Altösterreicher Julius Kugy ein alpinistisches und literarisches Denkmal gesetzt hat. Der Name des ganzen Gebirgszuges („Julische Alpen“) bezieht sich allerdings auf den prominenteren Gaius Julius Caesar. Der Region des Triglav entstammt auch die Sage um den geheimnisvollen Gamsbock mit den goldenen Hörnern, der im Slawischen Zlatorog (zlata=Gold) genannt wird. Die bekannte Legende handelt von Liebe, Armut und Reichtum, Eifersucht, Kurzschlusshandlungen und Umweltzerstörung. Eine Zerstörung in nahezu apokalyptischem Ausmaß aber löste Thronfolger Franz Ferdinand am 27. August 1913 aus, als er aus bloßem Übermut einen weißen Gamsbock mit fahlgelben (goldenen) Hörnern schoss, wohl wissend, dass dem Jäger innert Jahresfrist ein schreckliches Unglück widerfahren wird.

Wem die alte und moderne Welt mit ihren Katastrophen Ungemach bereitet, der kann sich davon in harmonischen Hügellandschaften mit vorzüglichen Weinen erholen oder überhaupt gleich in die slowenische Unterwelt abtauchen: die weltbekannten Höhlen von Adelsberg (Postojna) und St. Kanzian (Skocjan) üben nicht nur auf Grottenolme einen entspannenden Einfluss.

U.a. sind folgende Aktivitäten geplant (Änderungen vorbehalten):

  • Besichtigung der Küstenstadt Piran (ital. Pirano)
  • Spaziergang im mondänen Portoroz (ital. Portorosso) mit Grandhotels und Villen
  • Besuch der Salinen von Secovlje (internationaler Hotspot der Vogelbeobachtung)
  • Wanderung im Nationalpark Triglav („Dreikopf“)
  • Erkunden des Tales der Soča
  • Besichtigung der Höhlen von St. Kanzian (Skocjan)
  • Bootsfahrt am Wochainer See

Termin/e: Samstag, 07.09.2019 bis Samstag, 14.09.2019   in Kalender speichern

Nähere Informationen ...

Ort: Naturschutzbund NÖ
Mariannengasse 32, 1190 Wien

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Weitere Informationen und Anmeldung

Naturschutzbund NÖ
noe@naturschutzbund.at
https://www.noe-naturschutzbund.at/startseite.html

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