Europaschutzgebiete Feuchte Ebene - Leithaauen

Die Europaschutzgebiete „Feuchte Ebenen Leithaauen“ erstrecken sich in einem weiten Bogen südlich von Wien und wurden 2009 nach der Richtlinie Vogelschutz und 2011 nach der Richtlinie Fauna-Flora-Habitat gegründet.

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Short Facts

Größe: 5.086 ha FFH, 3.743 ha Vogelschutz
Schutzgebietsstatus: Europaschutzgebiet
Bezirke: Baden, Bruck an der Leitha, Mödling, Wiener Neustadt
Highlight: Feuchtgebiet in weitläufiger Ebene


Südlich der Donau gliedert sich das Wiener Becken in das trockene Steinfeld und in die Feuchte Ebene. In der Feuchten Ebene sind die Schotterkörper gering und die wasserstauenden Schichten nahe der Oberfläche. Es entsteht eine Landschaft mit Pfeifengraswiesen, kalkreichen Niedermooren, Auwäldern und vielfältigen Gewässern.

Feuchtgebiete dieser Art sind im pannonischen Osten Österreichs nur mehr selten vorhanden. Einzigartig sind die flächigen Grundwasseraustritte in der Feuchten Ebene. Es bilden sich trotz der Trockenheit Niedermoore. In Laxenburg, Ebreichsdorf und Bruck an der Leitha befinden sich noch Auwaldreste mit Altbaumbeständen. Das Gebiet hat für den Vogelschutz hohe Bedeutung. Es kommen hier Wachtelkönig und Rohrweihe vor. Weitere seltene Tierarten sind der Hirschkäfer, der Große Feuerfalter und der Alpenbock.

Typisch für das Gebiet mit hohem Siedlungsdruck ist eine enge Verzahnung von Schutzobjekten und Siedlungsgebiet

Europaschutzgebiete werden auch Natura 2000-Gebiete genannt.

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