Alpenkonvention: Internationaler Austausch im Naturpark Ötscher-Tormäuer
Der Naturpark Ötscher-Tormäuer wurde im Mai 2026 zum internationalen Treffpunkt für nachhaltige Zukunftsfragen im Alpenraum.
Im Rahmen des mehrtägigen Treffens der Infopoints der Alpenkonvention lud der Naturpark Ötscher-Tormäuer am 12. Mai zu einer festlichen Abendveranstaltung mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Region und alpinen Institutionen.
Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel
Im Mittelpunkt der Abendveranstaltung standen inspirierende Beiträge zur Frage, wie der Alpenraum nachhaltig gestaltet werden kann und welchen Einfluss die Alpenkonvention darauf haben kann. So machte die Veranstaltung deutlich, wie wichtig grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenraum ist.
In den Beiträgen wurde hervorgehoben, dass der Alpenraum vor großen Herausforderungen steht. Klimawandel, Biodiversitätsverlust und strukturelle Änderungen im ländlichen Raum betreffen alpine Regionen über Ländergrenzen hinweg.
Die Abendveranstaltung markierte den feierlichen Abschluss eines mehrtägigen Treffens und zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und zukunftsorientiert Kooperation im Alpenraum gestaltet werden kann.
Infopoints der Alpenkonvention im internationalen Austausch
Eingebettet war die Veranstaltung in ein viertägiges Austauschtreffen der Infopoints der Alpenkonvention. Ziel dieser zehn Infopoints, verteilt auf verschiedene Alpenländer, ist die Vermittlung der Ziele der Alpenkonvention an die Bevölkerung. Die Infopoints bilden somit ein Bindeglied zwischen politischen Rahmen und den Menschen vor Ort.
Im Mittelpunkt stand der Austausch und das Vernetzen der Vertreterinnen und Vertretern von 5 Infopoints der Alpenkonvention zur Entwicklung gemeinsamer Strategien, um die Zusammenarbeit aller Infopoints wirkungsvoller zu gestalten.
Ein weiterer zentraler Programmpunkt des Austauschtreffens war das Human Factor Training, das im Rahmen eines Interreg-Alpine Space Projekts durchgeführt wurde. Es widmete sich der Frage, warum nachhaltige Transformationen oft an der Umsetzung scheitern und welche Rolle der Mensch als entscheidender Erfolgsfaktor spielt. Die Teilnehmenden erhielten dabei praxisnahe Werkzeuge, um Veränderungsprozesse besser verstehen und aktiv gestalten zu können.