Neue „Wir für Bienen“ - Bestimmungsfächer

Ein neuer Bestimmungsfächer stellt wichtige von Bienen bestäubte Wild- und Kulturpflanzen vor.

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LH-Stv. Stephan Pernkopf und LK-NÖ Präsident Johannes Schmuckenschlager präsentieren den „Wir für Bienen“-Bestimmungsfächer.

Die Blütenpracht in Niederösterreich ist nicht selbstverständlich. Es braucht dafür Millionen von Insekten, die das Naturland bevölkern und die Pflanzen bestäuben. 80 Prozent der Wild- und Kulturpflanzen werden von Bienen bestäubt.

Infos zu den wichtigsten Bienen-Pflanzen

Der im Rahmen der „Wir für Bienen“-Kampagne gemeinsam mit der NÖ Landwirtschaftskammer herausgegebene kostenlose Bestimmungsfächer informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger über die 28 heimische Pflanzenarten in der Landwirtschaft und in unseren Gärten. Neben einer genauen Beschreibung finden Sie darin Infos über Lebensraum, Vorkommen und Besonderheiten der Pflanzen sowie Steckbriefe von drei Wildbienen-Arten in Niederösterreich. 

Einsatz für die Artenvielfalt

Darüber hinaus gibt es Informationen, wie wir uns für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen können. Bäuerinnen und Bauern pflegen und schaffen Lebensraum für Bienen und auch Bürgerinnen und Bürger können einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt leisten. Durch sein praktisches Format kann der Bestimmungsfächer bei jedem Ausflug in das Naturland mitgenommen werden. Der kostenlose Fächer kann aber auch online durchgeblättert werden.

„Wir für Bienen“ zieht Kreise

Durch die Initiative wurden im vergangenen Jahr mit Hilfe der Bäuerinnen und Bauern 2.500 „Wir für Bienen“-Feldtafeln aufgestellt und mit Unterstützung von Gemeinden, Privaten und der Landwirtschaft 400.000 m² Blühwiese als Futterquelle für die Bienen angelegt. Durch einen Projektwettbewerb der Landjugend Niederösterreich konnten 600 Nützlingshotels für Bienen und andere Insektenarten gebaut und aufgestellt werden. Auch heuer sollen die Nützlinge unterstützt werden. Ziel ist es, ein möglichst gutes Biotopverbundsystem in Niederösterreich zu schaffen und so das Naturland Nummer eins zu bleiben.