Neue Beleuchtung für Hermannshöhle

Die größte Tropfsteinhöhle in  Niederösterreich wird damit umweltfreundlicher. Sie ist ab Anfang April wieder zu besichtigen.

Hermannshöhle

Die Hermannshöhle ist die größte Tropfsteinhöhle in NÖ. Nun bekommt sie ein neues Beleuchtungskonzept.

Die Hermannshöhle bei Kirchberg am Wechsel ist ein wichtiges Winterquartier für Fledermäuse. Als größte Tropfsteinhöhle in Niederösterreich wird sie gerne besucht. Die Beleuchtung der Höhle stammt allerdings aus dem Jahr 1956 und entspricht daher nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Neben der unnötigen Erwärmung und dem hohen Energieverbrauch erfüllt sie auch nicht mehr die touristischen Erwartungen an eine  moderne Schauhöhle.

Neues Lichtkonzept durch LEADER-Projekt

Durch ein innovatives Konzept mit geschickt platziertem Lichtdesign auf LED-Basis werden die seltenen Karsterscheinungen der Hermannshöhle eindrucksvoll in Szene gesetzt. Dabei wird großer Wert auf eine Trennung zwischen der Sicherheitsbeleuchtung der Wege und der eigentlichen Höhlenbeleuchtung gelegt. Die Umbauarbeiten beginnen im Herbst 2020 und sollen bis April 2021 abgeschlossen sein.

Trotz Umbau sind Führungen möglich

Dabei wird besonders auf die zahlreichen Fledermäuse Rücksicht genommen, die zu dieser Zeit ihr Winterquartier in der Höhle beziehen. Der Forschungs- und Erhaltungsverein der Hermannshöhle möchte den Fledermausschutz einer breiten Öffentlichkeit näherbringen. Die Höhle öffnet trotz der Umbauarbeiten ab April 2020 an Wochenenden und Feiertagen wieder ihre Pforten. An diesen Tagen ist die Höhle von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Die LEADER Region Bucklige Welt-Wechselland hat das Projekt mit Unterstützung von Land NÖ und Europäischer Union gefördert.