Keine Gefahr für das Trinkwasser

Die hohen Standards in der Versorgung mit Trinkwasser sind derzeit gewährleistet. Das Corona-Virus wird nicht durch Trinkwasser übertragen. Selbst abgefülltes Wasser ist nur begrenzt lagerbar.

Wasserglas

Für die lückenlose Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser besteht jedoch derzeit keine Gefahr.

Das Virus hat unser Land fest im Griff. Für die lückenlose Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser besteht jedoch derzeit keine Gefahr. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Wasserversorgern, die dafür arbeiten, dass auch in diesen herausfordernden Zeiten das Land mit Trinkwasser versorgt wird.

Versorgung mit Trinkwasser muss erhalten bleiben

Die Trinkwasserversorgung ist Teil der kritischen Infrastruktur in Österreich, die auch in Zeiten von Corona unbedingt aufrecht erhalten werden muss. Durch die Vorkehrungsmaßnahmen und Krisenpläne der österreichischen Wasserversorger ist gewährleistet, dass auch in Situationen, wie wir sie aktuell erleben, die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser rund um die Uhr gesichert ist. Österreich bezieht sein Trinkwasser zu 100 Prozent aus Grund- und Quellwasser. Das bedeutet, dass das Wasser vor der Nutzung eine Bodenpassage zu absolvieren hat. Dabei werden chemische Schadstoffe zurückgehalten, aber auch Mikroorganismen entfernt.

Von Trinkwasser geht keine Gefahr aus

Laut der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ist eine Übertragung des Virus über das Wasser nicht möglich. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über Leitungswasser mit Covid-19 infiziert haben. Auch für andere Corona-Viren sind keine Berichte über Infektionen durch Trinkwasser bekannt. Unser Leitungswasser kann bedenkenlos genossen werden. Die NÖ Wasserversorger achten darauf, dass die Qualität stimmt. Die Trinkwasserverordnung regelt die Zusammensetzung des Trinkwassers. Die darin enthaltenen Grenz- und Richtwerte zählen europaweit zu den strengsten.

Leitungswasser horten bringt nichts

Das Abfüllen von Leitungswasser in Flaschen und andere Behälter ist nicht sinnvoll. Da auch Trinkwasser nicht gänzlich keimfrei ist, kann sich bei längerer Lagerung schon mal ein gesundheitsgefährdender Cocktail entwickeln. Warme Temperaturen sind für die unsichtbaren Mikroorganismen eine ideale Voraussetzung für das Wachstum. Im Wasser können sich manche Bakterien unter bestimmten Bedingungen sehr schnell entwickeln und im schlimmsten Fall auch Krankheiten auslösen. Mehr als maximal 2 bis 3 Tage sollte Wasser bei Temperaturen über 20 Grad nicht gelagert werden.

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Kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist nahezu unbegrenzt haltbar und eignet sich auch zur Bevorratung in Krisenzeiten.

Mineralwasser hat eigene Gesetze

Mineralwasser in originalverschlossenen Flaschen ist praktisch endlos haltbar. Die Hersteller geben zwar meist eine Haltbarkeit von zwei Jahren an. Doch auch darüber hinaus ist das Wasser in den meisten Fällen noch genießbar. Neben der genannten Trinkwasserverordnung gibt es in der Mineralwasserverordnung eigene Richtlinien für abgefülltes Flaschenwasser. Das Österreichische Rote Kreuz empfiehlt als Notvorrat 18 Liter stilles Mineralwasser pro Person. Der NÖ Zivilschutzverband rät, als Vorrat pro Person und Tag mindestens 2,5 Liter kohlensäurehältiges Mineralwasser oder Fruchtsäfte in Verbundverpackungen einzulagern.

Weltwassertag am 22. März

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 2003 von den Vereinten Nationen organisiert. Der Weltwassertag wurde ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen. Das Motto des Welt-Wassertages lautet 2020 "Wasser & Klimawandel". Wasser ist ein wichtiger Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel. Veränderungen in der Wasserverfügbarkeit wirken sich auf die Ernährungssicherheit aus.

Gemeinsam für den Schutz des Trinkwassers

Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) ist eine unabhängige und freiwillige Interessensvertretung für die österreichischen Trinkwasserversorger. Sie zählt über 260 Unternehmen aus dem Wasserbereich zu ihren Mitgliedern und vertritt mehr als 1.500 Wasserversorger. Für die ÖVGW steht der Schutz des Grundwassers und die sichere Versorgung der Bevölkerung mit gesundem, hochqualitativem Trinkwasser auch in der Corona-Krise im Fokus. Die Leistungen der heimischen Wasserversorgungsbetriebe sollen auch heuer wieder beim TRINK´WASSERTAG am 19. Juni einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.