Grand Prix der Biodiversität vergeben

Die GewinnerInnen des bundesweiten Wettbewerbs stehen fest. 8 Projekte aus NÖ wurden ausgezeichnet.

c-naturschutzbund

Engagierte aus ganz Österreich präsentierten rund 240 Projekte zum Natur- und Artenschutz. Nun stehen die 70 naturschutzfachlich wertvollsten Projekte fest.

Zeichen gegen den Artenschwund

Von Trockensteinmauern für Eidechsen über die Revitalisierung von Mooren bis hin zu Projekten für Schwalben, Igel und Fledermäuse reichen die Möglichkeiten, sich für die heimische Biodiversität einzusetzen. Für Klimaschutzministerin Leonore Gewessler ist eine große Freude, großartige Naturschutzprojekte auf den Weg zu bringen und unterstützen zu können. Gerade der Einsatz für eine vielfältige und bunte Natur ist von unschätzbarem Wert. Mit dieser Initiative will Gewessler ein starkes Zeichen gegen den Verlust der Arten setzen. Im Rahmen des bisher größten nationalen Biodiversitätswettbewerbs konnten nun 70 Aktivitäten und Projekte zur Förderung der Biodiversität mit einem Preisgeld von 5.000 Euro pro Projekt ausgezeichnet werden.

Naturschutzbund vermittelt Know-how zur Umsetzung

Neben dem Preisgeld dürfen sich die Einreichenden auch über fachliche Unterstützung freuen. In zwei Onlineworkshops vermitteln erfahrene Fachleute Know-how zur optimalen Umsetzung. Der Naturschutzbund will damit das Engagement von Vereinen, Betrieben, Schulen und lokalen Initiativen vor den Vorhang holen. Mit dem Grand Prix können wirkungsvolle Projekte umgesetzt werden. Damit ist bewiesen, dass jede und jeder etwas für die Artenvielfalt tun kann. Der Grand Prix der Biodiversität wird durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert.

Acht Projekte aus NÖ ausgezeichnet

Die folgenden Projekte aus Niederösterreich wurden beim Grand Prix der Biodiversität prämiert:

  • Blühende Gemeindegärten in Drösing (Verein Auring)
  • Kröten in Nöten - Hilfe für die Wechselkröten in Rabensburg (NÖ Naturschutzjugend)
  • Biodiversität in Wiener Neudorf (Marktgemeinde Wr. Neudorf & Gärtnerei Walter Ostermann)
  • Viele Hände für den Blosenberg (Landschaftspflegeverein Thermenlinie-Wienerwald-Wiener Becken, Perchtoldsdorf)
  • Ziegenbeweidung Schwarzaufer (IG Schwarza, Ternitz)
  • Schlasaffenland (DI Andreas Rosenauer, Scheibbs)
  • Eine Weide für die Weide (Landwirtschaftlicher Betrieb Hannes Kirchmayr, Weistrach)
  • Sicherung der Kuhschellenstandorte am Westrand des Verbreitungsgebiets (Forschungsgemeinschaft LANIUS, Spitz an der Donau)