Landschaftsschutzgebiet Strudengau und Umgebung

Das Gebiet Strudengau und Umgebung, dass durch seine landschaftliche Vielseitigkeit  beeindruckt wurde 1955 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Die Donau, deren Enge des Strudengaus, die Ebene des Marchfeldes und das auf Granit aufgebaute Hügelland sind die prägenden Landschaftselemente.

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Short Facts: 

Größe: 12.370 ha
Schutzgebietsstatus: Landschaftsschutzgebiet
Bezirk: Amstetten, Melk
Highlight: landschaftlich sehr abwechslungsreich


Der Strudengau ist ein ca. 25 km langes, enges, waldiges, mäandrierendes, von der Donau geformtes Tal. Die Hänge des bis 400 Meter tief eingesenkten Engtals sind bis zu 45 Grad geneigt. Seinen Namen hat der Strudengau von den vielen gefährlichen Strudeln und Untiefen. Er galt daher früher bei den Schiffern als einer der gefährlichsten Donauabschnitte. Für die Schifffahrt entschärft wurde diese Stelle 1957 durch Bau des Kraftwerks Ybbs-Persenbeug.

Im Strudengau sind eine Reihe von unterschiedlichsten Naturdenkmälern zu entdecken: Bäume und Baumgruppen wie Winter und Sommerlinden, verschiedene Eichen- und Eibenarten imponieren durch ihre Größe und Schönheit. Eine natürliche Felskanzel über der Donau der „Predigtstuhl“ eröffnet eine unvergessliche Aussicht über das Donautal. Die auffälligen Gesteinsformationen der sogenannten Wackelsteine liegen wie „schlafende Riesen“ im Wald und das Naturdenkmal “Einsiedlerhöhle“ beeindruckt durch seine Lage in einer großen mitten im Föhren- und Buchenwald gelegenen Felsformation.